Meta-Statement des Kegelklubs zur Berliner Erklärung

oder: Warum wir uns noch nicht zur Berliner Erklärung positionieren.

Am 15. Dezember wurde die parteiübergreifende „Berliner Erklärung“ http://www.berlinererklaerung.de zu einer Frauenquote für Aufsichtsräte in Deutschland veröffentlicht.
Die frauenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus wollen eine gemeinsame Pressemitteilung zu dieser Erklärung veröffentlichen. In diesem Zusammenhang haben einzelne Piraten-Fraktionsmitglieder eine Position des Kegelklubs gefordert.
Der Kegelklub rät Simon Kowalewski, als frauenpolitischem Sprecher der Piraten-Fraktion, nach eigenem besten Wissen und Gewissen zu entscheiden, ob er die Erklärung mit unterzeichnen möchte oder nicht. Wir halten es nicht für möglich, innerhalb der nächsten 4 Tage (Laufzeit der Berliner LQFB-Schnell-Initiative) eine differenzierte Position zu dieser komplexen Frage zu entwickeln.
Wir bieten Simon an, ihm bei der argumentativen Ausarbeitung seiner Entscheidung zu helfen. Als Kegelklub werden wir perspektivisch daran arbeiten, eine Position zur Frage der Quoten in der Wirtschaft zu entwickeln und unseren eigenen Lernprozess dabei nachvollziehbar zu dokumentieren.
Zu der Frage, wie die Piratenpartei zu Quoten in der Wirtschaft steht, wollen wir eine breitere Diskussion mit allen an dem Thema Interessierten initiieren.
In einem ersten Schritt wollen wir eine Mumble-Diskussion veranstalten.
Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, sich an dieser Diskussion zu beteiligen. Da das Thema Quote allerdings ein sehr kontroverses ist, bei dem oft ähnliche Fragen auftauchen, möchten wir alle Teilnehmenden bitten, vorher ein paar klärende Blogposts zu lesen, die wir als vorbereitende Lektüre rechtzeitig an dieser Stelle veröffentlichen werden.
Unsere entwickelte Position soll dann als Diskussionsvorschlag und Grundlage für die interne Willensbildung zurück in die Partei gegeben werden.